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Verdi beschließt unbefristeten Kita-Streik ab Freitag

6. Mai 2015 – 10:45 Uhr

Eltern mit Kleinkindern werden sich ab Freitag nach einem Ersatz für Kindertagesstätten umsehen müssen: Ver.di hat unbefristete Streiks von Erzieherinnen und Erziehern angekündigt. Knapp 93 Prozent der Beschäftigten sprachen sich dafür aus.

Artikel auf tagesschau.de:

Kommentare

Kann mir mal jemand sagen, ob die

Erzieher wirklich so wenig verdienen oder ob der Beruf in der letzten Zeit bereits eine finanzielle Aufwertung erfahren hat?
2.789,00 € brutto ist nicht die Welt, aber in meinen Augen nicht wirklich wenig.
In vielen Berufen wird dieser Bruttolohn selbst am Ende der beruflichen Laufbahn nie erreicht.

Die Eltern werden jedenfalls restlos begeistert sein. Jeder, der auf ein Familiennetzwerk zurück greifen kann, hat es gut.

Irgendwo ist Schluss

Ja, Erzieherinnen und Erzieher leisten eine gute Arbeit und verdienen sicher mehr. Das führt dann allerdings dazu, dass andere mehr Kita Gebühren zahlen müssen, da die Kommunen das Geld beim Bürger eintreiben. In Folge dessen schreien andere nach mehr Geld, weil das Einkommen nicht mehr reicht. Wenn dann alles teurer wird, werden die Erziehungsberufe von vorn beginnen. Wo soll das hinführen? Die Gier nach immer mehr macht die Welt kaputt. Meine Gier gehört auch dazu, aber ich fange an zu denken.

Der Streik ist vollauf berechtigt!

Die KITA ist der 1. Schritt der zukünftigen Steuerzahler ins Leben.
Die Verantwortung der Mitarbeiter in einen Kita ist entsprechend „riesig“!

Wenn man aber anderseitig sieht, wie „Diäten“ jedes Jahr (ungebremst) steigen, obwohl sie nebenbei fast unbegrenzt dazu verdienen können, aber für wichtige Bereiche wie z.B. Bildung angeblich kein „Geld“ vorhanden ist, sollte man schon hinterfragen, wann dieses Staatsgefüge mal auseinander bricht!?

500 Milliarden für Bankenrettung als BLANKO sind absolut kein Problem (eine Woche), aber mal 100 Millionen für marode Schulen, mehr Lehrkräfte, entsprechend bessere Bezahlung derer, dafür ist plötzlich kein Geld mehr da.

Darüber sollte man schon mal nachdenken können.

Ähnliches gilt auch für die „Bahn“ und andere wichtige verantwortungvolle Bereiche.

Sicher würde die 10 % der Rentner, die noch „arbeiten müssen“, weil die Super-Rente hinten und vorn nicht ausreicht, sich nach ihr Lebenswerk gern ihre Rente geniesen, aber:

PUSTEKUCHE

Das Problem sind..

nicht die zu niedrige Löhne, sondern die viel zu hohe Steuerbelastung und neben Abgaben. Wenn Großkonzerne die hier Produzieren aber ihren Firmensitz ganz Legal in Luxenburg haben und dort zu 1% Versteuern, dann kommt doch jeder Normalverdiener sich hier Verarscht vor. Der Staat soll nicht so Knauserig sein, und statt die Banken zu bedienen den Bürgern mehr zum Leben lassen.

Die sozialen Berufe müssen aufgewertet werden

Mit dem unbefristeten Kita-Streik ab Freitag als Ergebnis der Urabstimmung von Beamtenbund dbb und ver.di wird hoffentlich genug Druck auf die Arbeitgeber ausgeübt, möglichst zeitnah über ein wesentlich verbessertes Angebot mit den Gewerkschaften zu verhandeln. Dabei sollte es sich als Vorteil für die Arbeitnehmer erweisen, dass gemeinsames Vorgehen der Gewerkschaften nur zum Vorteil von Mitgliedern und Beschäftigten ist. Die Streikdauer hängt wohl von einem neuen verhandlungsfähigen Angebot der AG ab.

Die wesentlich zu geringe Entlohnung von Erziehern gegenüber technischen Berufen wird weder den hohen Anforderungen und Qualifikationen für diese Berufsbilder noch der notwendigen Imageverbesserung und Wettbewerbsfähigkeit bei der Berufsfindung gerecht. Es ist an der Zeit, die sozialen Berufe durch neue Eingruppierungen der Berufsgruppen wie auch der Entlohnungshöhe erheblich aufzuwerten. Dies sollte zwecks Finanzierung in den öffentlichen Haushalten auch in Stufen möglich sein.

3000 € Durchschnittsgehalt für Kindergärtnerinnen,

das ist Jammern auf hohem Niveau

Ja, wo ist Schluss?

Wo ist das Problem? Die Wirtschaft fährt Rekordgewinne ein, der Staat streicht Steuern in ungeahnter Höhe ein. Und die Erzieher(innen) in den Kitas bekommen immer mehr Arbeit. Wissen Sie eigentlich was Inklusion für unsere Kitas bedeutet? Wenn Sie es wüssten würden Sie mit den Erziehern auf der Strasse stehen und für eine bessere Entlohnung kämpfen.

Neid und nochmals neid

Es ist kaum noch eine wirtschaftliche Meldung möglich in der es in den ersten 5 Posts nicht einmal heisst:
„Seht was andere verdienen – wie ungerecht“…
Was sollen eigentlich die „anderen“ sagen?
Die, die nicht so organisiert sind?
(Jetzt heißt es gleich – dann sollen die sich doch organisieren)
Naja, egal – sollen doch alle streiken – am Ende wird es für die teurer, die nicht gestreikt haben!
Oder glauben wir etwa dass das Geld, welches durch erstreikte Lohnerhöhung erstritten wird, vom Staatshaushalt gezahlt wird?
Steigende Beiträge werden das Ergebnis werden…

Es war an der Zeit

Warum verdienen Menschen die sich täglich mit enormen Stress belasten eigentlich so wenig, warum kriegt pädagogisch ausgebildetes ausgebildetes Personal so wenig Geld und kümmert sich um das wichtigste was ein Volk hat, nämlich seine Kinder?

Warum verdient ein Manager oder der Leiter einer PR-Abteilung das zigfache und hat oft nur eine repräsantative Funktion?

Es ist an der Zeit, dass sich diese unterbezahlte Arbeitnehmerschaft endlich mal ordentlich bezahlen lässt und in die Gehaltsgruppen eingestuft werden, die der Verantwortung gerecht ist.

Darüber hinaus malt die Regierung doch seit Monaten das Schreckgespenst einer Deflation an die Wand, also mal ein massiver Gehaltssprung, dann kommen wir auch bald wieder an die gewünschte und gewollte gesunde Inflation von 2 %.

Danach werden hoffentlich auch die mieser bezahlten Altenpfleger ihr Recht erstreiken.

Die Arbeitnehmer haben jahrelang Gehaltsverzicht geübt, während sich Politiker und auch Manager vollsaugen durften. Streik!

Systemfehler.

An zwei Elterngruppen aber geht dieser Streik spurlos vorüber: 1. an jenen Bessergestellten, die sich private Kitas leisten können, und: 2. an den Nutzern der sog. „Herdprämie“, die ihre Kleinkinder zu Hause behalten. Dies offenbart einen Systemfehler. Gerade staatliche Kitas, die besonders für geringverdienende Eltern und Alleinerziehende wichtig oder gar alternativlos sind, sollten generell „kostenlos“ sein und aus Steuermitteln finanziert werden. Vergleichbar zu unserem Grundschulsystem. Und wie dortige Lehrer sollten auch Erzieher/innen an Kitas im Streikfall verpflichtet sein, einen Notbetrieb aufrecht zu erhalten.
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Zudem schließe ich mich der Meinung von „@11:15 / mondfee“ an, wonach rd. 2.800 Euro brutto zwar eine Untergrenze, aber auch nicht gerade ein Armutsgehalt sind.

nicht zuviel

Erzieher müssen ihre Ausbildung immernoch selber finanzieren. Das gehört abgeschafft, denn so findet man keine neuen Erzieher – überall im Land gibt es zuviele unbesetzte Erzieherstellen.
Dazu das gesundheitlich nicht geringe Risiko und die große Verantwortung.
Ja, Erzieher müssen mehr Geld bekommen. Für mich war immer klar, ohne Kita keine Arbeit für mich. Mindestens das sollte allen klar sein, denen ihr Kitaplatz zu teuer ist.

Gesamtgesellschaftliches Problem KiTas

Wer kann sich überhaupt einen KiTaplatz leisten? Hier in Raum Erlangen berappt man dafür locker mal 400-500€ / Monat für U3-Betreuung. Das kann sich eine alleinerziehnde Mutter, die an der Supermarktkasse arbeitet sicherlich nicht leisten. Familien mit hohem Einkommen sind also wohl die meisten Nutzer solcher Einrichtungen. Also sollten diese Leute auch Verständnis dafür haben, dass die Erzieher gutes Geld verdienen, wenn sie ihrere Kinder betreuen, wozu sie offensichtlich sich nicht entscheiden konnten, obwohl sie ja Kinder haben wollten. Ich würde mein Kind nicht gern in einer Einrichtung sehen, wo unterbezahlte Kräfte 28 Kinder auf einmal „betreuen“ müssen. Wer genug Geld verdient um eine KiTa zu bezahlen, sollte auch bereit sein, dass die Angestellten dort entsprechend motiviert arbeiten und das ist meist erst mal mit Einkommen verbunden. Alles andere ist Ausbeute!

Eigentlich müsste doch jeder SPD-Bürgermeister sofort zustimmen

Jedes Jahr wird doch gerade von dem „linken“ Parteien wie der SPD groß über den angeblichen „GenderPayGap“ gejammert. Die in der feministischen Rhetorik als große Ungerechtigkeit gepriesenen Unterschiede in den Einkommen, lassen sich jedoch nahe zu komplett auf 2 Faktoren reduzieren:
1. Frauen arbeiten im Schnitt wesentlich häufiger Teilzeit, also weniger Arbeitsstunden, weniger Geld.
und
2. Frauen wählen überdurchschnittlich oft Beruf aus, die schlechter entlohnt werden, und genau hier kommt das Thema Kita-Streik ins Spiel.
Den dieses Problem ist das Hauptthema des Streikes, den Erzieherberuf in eine bessere Gehaltsstufe heben.
Jetzt hätten also alle SPD, GRÜNEN und Linke geführten Kommunen die einmalige Chance etwas direkt gegen den „GenderPayGap“ zu tun. Warum tun sie es nicht ?
Weil es billiger ist, über angebliche Männerverschwörungen zu phantasieren, als real etwas zu verändern und Verantwortung zu übernehmen.

@ stöberkarl

3000 € Durchschnittsgehalt für Kindergärtnerinnen,
das ist Jammern auf hohem Niveau

Können sie sich bitte erst einmal erkundigen oder zumindest, wenn sie schon mit solch unhaltbaren Werten Stimmung machen wollen, die entsprechenden Quellen nennen?

Das Durchschnittsgehalt aller Erzieherinnen in Deutschland liegt bei 2195€ und nicht wie sie es angeben bei 3000€

Quelle: xxxx://www.ausbildung.de/berufe/erzieherin/gehalt/

Neid?

Ich bin nicht neidisch,nein.Ich wünsche den Erzieherinnen und ja auch Erziehern,viel Glück.

Ja, das Frage ich mich auch.

Es sieht ganz so aus, dass unser Land das Streikfieber erfasst hat. Nun, wenn die Kindergärtner und -rinnen aus unseren Kindern Professoren machen, sollen sie ruhig mehr bekommen. Aber was ich beobachte, sind die Kindergärten Verwahrungsanstalten. Die Fachkräfte hängen die meiste Zeit herum, rauchen und quasseln miteinander. Dass sie sich um die Entwicklung der Kinder wirklich kümmern scheint mir mehrheitlich die Ausnahme zu sein. Ich beobachte mehrere Kindergärten in Brandenburg und stelle immer das gleiche fest. Bei einer Gehaltserhöhung müsste auch eine Qualitätssicherung erfolgen. Mit anderen Worten: Es müsste nachgeprüft werden, ob die Kinder wirklich die versprochene Förderung erfahren und nicht nur auf die Kinder aufgepasst wird. Das kann jede Hilfskraft bewerkstelligen.

Handzahme Gewerkschaften

Der Streik der Erzieher ist überfällig. Ist Ver.di überhaupt entschlossen genug? Mir erscheint das fraglich. Erzieherin in ein klassischer Frauenberuf. Früher waren die Frauen meist nur Zuverdiener. Darum hat man sie mit geringen Löhnen abgespeist. An diesem niedrigen Lohnniveau hat sich leider bis heute nichts geändert, weil die Gewerkschaften sich dieser Gruppe zu spät und nicht entschieden genug angenommen haben. Das Gleiche gilt für die Krankenschwestern und -pfleger. Offenbar fehlt Konkurrenz unter den Gewerkschaften. Darum hat die GdL durchaus Vorbild-Charakter, auch wenn die Streikfolgen für uns schmerzhaft sind.

Wie wahr, wie wahr.

Klagen auf hohem Niveau. Das ist jetzt die neue Mode in Deutschland. Einer macht es vor und alle anderen machen es nach.

@Klaubertermann 08 Es war

@Klaubertermann 08
Es war eine Meldung auf Tagesschau.de vor 2 oder 3 Wochen. In der wurde eine Studie vom Stat.Bundesamt zitiert. Da wurden 28xx€ für Erzieherinnen im Bundesdurchschnitt gemeldet.
Weiss ich noch, weil ich da sehr nachdenklich geworden bin.

Diese Zahlen wurden im Fernsehen genannt.

Eine Kindergartenleiterin hat ca. 1.000 EURO mehr und ein Anfangsgehalt ist ca. 2790 EURO. Beide Kräfte haben das im Fernsehen bestätigt.

3000E Brutto…

….meinte da grad wer, waere doch jammern auf hohem Niveau.

Das duerfte wohl nur hinhauen, wenn man ueber alle Erzieher – also auch die in Leitungsfunktionen mittelt
Die Einstiegsgehaelter liegen eher zwischen 1200 und 2000 Brutto :
http://www.ausbildung.de/berufe/erzieherin/gehalt/

So gesehen also kein Jammern auf hohem Niveau – sondern auf eher niedrigem.

Viele Erzieher muessen aufstocken laut „Focus“.

Vor dem Hintergrund ist das Gebrabbel von „Jammern auf hohem Niveau“ schon ziemlich widerwaertig..

Etwas mehr sollte einem die Erziehung seiner Kinder schon wert sein.

Und in anderen Laendern als dem Niedriglohnparadies BRD ist es auch mehr wert.

Zahlt Erziehern mehr!

Zahlt Erzieher/innen mehr Geld, dann entscheiden sich auch sozial kompetentere Menschen für diesen Beruf.

Ich kann das Gejammere nicht verstehen, wenn ganztags arbeitende Frauen selbst 3.000 € im Monat einstreichen und sich dann über 500 € für den Hortplatz beklagen. Da bleibt doch immer noch ein sattes Plus.

Wer statt dessen neidisch auf die Herdprämie ist, der soll halt zu Hause bleiben.

Wer will, dass die eigenen Kinder von glücklichen, entspannten, positiven Menschen erzogen werden, muss für finanzielle und soziale Anerkennung des Erzieherberufs sorgen.

3000 Euro Durchschnitt?

@ stöberkarl
Wo haben sie denn diese Zahl her? Soll das Brutto o. Netto sein? Teilweise fangen Erzieherinnen in Kindertagesstätten mit 12 Euro die Stunde an, und das häufig mit einer 20 o. 30 Stundenwoche. Da kommen keine 3000 zusammen, auch nicht als Brutto. Bei Trägern die nach TVöD sind die entsprechenden Entgeldgruppen ebenfalls weit jenseits ihrer Zahl. Allenfalls eine Leiterin kann in die Nähe von 3000 Euro kommen, aber das ist immerhin eine Stelle vergleichbar mit einer Abteilungsleitung, mit Verantwortung für viele dutzend Menschen.

Ikea zahlt fast keine Steuern in Deutschland

aber zum Thema Steuerrgerechtigkeit hören wir aus unserer Großen Koalition nichts Konkretes. Es herrscht vielmehr das Große Schweigen. Insofern haben Sie recht mit Ihrem Hinweis. Aber mangelnde Stuergerechtigkeit kann für die Erzieher kein Argument sein, nicht zu streiken. Sie müssen Ihre Interessen selber verteidigen. Streik ist dazu das Mittel der Wahl. Besonders für Alleinerziehende ist das bitter.

@Julius M.

Hoffentlich bringen Sie Ihre Sicht, wenn es um den Vergleich mit permanten Diätenerhöhungen und Bankenrettung geht, auch bei den nächste Wahlen zum Ausdruck!
Momentan sind nicht die Eltern und die Pendler sind die Ursache, nein wir sind nur gerade die Leidtragenden.
Ich hoffe, dann steigt aber auch mit der Gehaltserhöhung im Erzieherbereich die Qualität! Für mich spiegelt das keine gute Betreuung wieder, wenn ich mein Kind abhole und die Kinder sitzen auf dem Tisch und die Erzieher sitzen in fröhlicher Erzählrunde zusammen. Nein, das Argument, dass gerade die Kinder beobachtet werden, kann es nicht sein. Auf dem Tisch sitzen geht gar nicht und im Unterhemd bei ca. 8 Grad Celsius im Garten rum zu laufen oder im kalten Herbst mit der dünnen Leggins draußen, geht bei guter Betreuung auch nicht.
Bei stetig steigenden Kosten für Kinderbetreuung und Bahn weicht vielleicht der Kunde auf andere Alternativen aus. Ich mache das künftig so, weil ich nicht für nicht erbrachte Leistungen zahle.

Schon seltsam

was sich die Erzieherinnen einbilden. Soooo schlecht verdienen die Erzieherinnen nun wirklich nicht, andere müssen unter ihrer Qualifikation mit viel weniger auskommen. Und, diese Frauen haben eine fast sicheren Arbeitsplatz. Wenn den Erzieherinnen der Job nich mehr gefällt sollen sie doch einen anderen machen wo mehr bezahlt wird. Niemand hat sie zu diesem Beruf gezwungen!

@12:05 von Sprechblase

Anders als in vielen anderen Ländern muß man als Erzieher in D nicht Pädagogik studieren, sondern geht in eine Lehre. Wieso sollten sie für ihre Ausbildung (anders, als zB Lehrer) bezahlen müssen?

Ich muß auch ehrlich gestehen, daß ich keine Steigerung in den Anforderungen an Erzieher in den letzten Jahren erkennen konnte, und bislang auch noch keine detaillierte Beschreibung dieser Steigerung fand. Ich habe eher den Eindruck, daß man nun die Früchte der Propaganda der letzten Jahre (alle müssen arbeiten – Kinder müssen so früh wie möglich in die Verwahranstalt – Erziehung ist Sache des Staates) ernten möchte – auf dem Rücken derer, die tatsächlich auf die Kita angewiesen sind, sei es, weil sie Alleinerzieher sind, sei es, daß die Familie tatsächlich zwei Gehaltsempfänger braucht, um satt zu werden.

Bitte nachrechnen

@ Klabautermann

Für ebenfalls 30 Stunden erhalte sie 2.540 Euro, berichtete eine bayerische Erzieherin
Quelle Handelsblatt.
Rechnen Sie das auf 40 Stunden um!

@stöberkarl

genau so seh ich das auch. Andere mit zum Teil akademischer Ausbildung müssen mit viel weniger auskommen. Was sollen die sagen? Wer setzt sich für die ein. Es ist höchste Zeit Maas zu halten!!!

immer wieder diese unsägliche Debatte

warum verdienen die einen so viel und die anderen so wenig?
warum bekommen Fussballer mehr als Unternehmensvorstände?
warum verdienen Gewerkschaftsführer Millionengehälter (G. Leber, Steinkühler, Vetter, Klunker, Huber, Sommer, Bsikske,,,) und die Arbeitnehmer so wenig?
warum bekommt der Busfahrer weniger als die Kindergärtnerin, und das bei weitaus schlechteren Arbeitsbedingungen?
,,,,,

warum bekommte

Kinder zu Professoren?

Zitat: „Nun, wenn die Kindergärtner und -rinnen aus unseren Kindern Professoren machen, sollen sie ruhig mehr bekommen.“

Na, das ist mir ja wirklich mal eine Marke.

Frage mich langsam, welch unheiliger Geist in unsere Gesellschaft gefahren ist.

Heute ist der ‚Westfälischen Rundschau‘ ein interessantes Interview mit einer 30-jährigen Erzieherin zu entnehmen; einschl. übrigens einer Angabe ihres Nettogehalts, welches mit 1719,- Euro beziffert ist.

Die Gute arbeitet in einer öffentlichen Einrichtung und ihr Arbeitsvertrag ist auf 1 Jahr befristet. Soll heißen. Keine Zukunftsplanung > 1 Jahr.

Sie berichtet von Eltern, die am liebsten hätten, dass ihre Kinder bereits lesen und schreiben lernen und sich darüber beschweren, wenn mal 1 Tag „nur“ mit Spielen, statt mit Basteln verbracht wird.

Sie zitiert die – für mich – wahnhafte Einstellung vieler Eltern: „kein Abi, keine Uni, keine Zukunft“.

Das wird wahrlich nur noch durch: „Kinder zu Professoren“ übertroffen.

Schöne neue Welt!

weshalb wird w3.ausbildung.de zitiert?

und weshalb werden deren Zahlen verwendet?
In JEDEM Ausbildungsberuf verdienen Auszubildende wenig.
Selbst der Bankkaufmannslehrling muss noch bei seinen Eltern wohnen.

@ stöberkarl

berichtete eine bayerische Erzieherin

Och bitte nicht, Sie wollen doch wohl nicht allen Ernstes eine bayrische Erzieherin (Womöglich noch vom BMW Werkskindergarten) als Beispiel für die gesamte Republik nehmen. Selbst die DB hat für Bayern den HÖCHSTEN Regionalzuschlag im Tarif.

Qualifikation

Ich sehe mit Staunen wieviel man jetzt schon verdienen kann, in dem man auf Kinder aufpasst. Dafuer muss man woanders heftig schuften. Bei dem Argument Qualifikation kann ich auch nur den Kopf schuetteln. Denn wenn man auch noch Qualifikationen braucht, naemlich welche mit allem behoerdlichen und schulischen Tamtam, Fuehrungszeugnis wohl auch (?) etc., um sowohl hohes Einkommen zu rechtfertigen als auch um mit Kindern umzugehen… ja dann weiss man, das man wieder in Deutschland bruchgelandet ist, in einem Land, dessen Einwohner mit Kindern schon laenger ein Problem haben. Entweder wird da kuenstlich ein Hochqualifizierungsberuf herangezuechtet oder da ist tatsaechlich ein Bedarf in all der „normalen“ Unwissenheit. Mehr Kitas kann man auch mit besseren Argumenten sowohl zu Recht forden als auch umsetzen.

12:25 von vonFritz

Die Kindergärtner und -rinnen streiken. SIE jammern. Das ist ein großer Unterschied.

Deutschland = Streikland

Was laeuft in Deutschland eigentlich nicht rund?! Aus England, Spanien und Frankreich war man staendige Streiks gewoehnt, aber Deutschland..Dann privatisiert doch saemtliche Einrichtungen (mit dem Risiko, dass einige Arbeitsplaetze „eingespart“ werden) – dann muss man sich nicht mehr darueber aufregen, dass der Staat zu wenig bezahlt..

definitiv zu wenig

Meine Frau hat studiert und macht im Kindergarten jeden Tag einen Hammerjob: Da wird gespuckt, getreten, geboxt. Da kommen Kinder ohne oder mit defizitärer altersgemäße(r) Sprachkompetenz, mit familiär belastetem Hintergrund, mit oder ohne Migrationshintergrund. Da kommen Kinder ohne Tischmanieren, mit defizitärem Regelverständnis oder unzureichenden sozialen Kompetenzen. Zudem Eltern, die sich nicht an die Regeln halten (was das Bringen und Holen etc angeht). Da muss gewickelt werden (U3, U2), da muss getröstet werde. Und da muss getestet werden, wo das Kind steht. Und gefördert werden. Und erzogen werden. Und: DOKUMENTIERT werden. Planung des Ganzen erfolgt meist zuhause (inoffizielle Überstunden). Kinderfeste organisiert und durchgeführt werden. Martinszug, etc. Und das alles bei einem enorm hohen Krankenstand (warum eigentlich?). Ach ja, dass pralle Gehalt: Netto gut 1000€ für knapp 30 Stunden/Woche. Und am Ende sollen die Kinder bitte schulfähig sein. BITTE STREIKT! RICHTIG SO!!!!

Kinder zu Professoren

@sg212

rechnen Sie zu den 1719€ Lohnsteuer, AV, RV, PV, KV Beiträge hinzu, dann kommen Sie auf die 28xx€ , die das Statistische Bundesamt in der tagesschau genannt hat.

„besonders wertvoll“

die Verleihung des Prädikats „besonders wertvoll“ für unsere durch politische Willkür und Einseitigkeit bundesweit mit Abermiliarden aus dem Boden gestampften Verwahranstalten soll sich jetzt auch an der Stelle in bare Münze auszahlen.
Da kann man den Leuten jetzt nicht unbedingt einen Vorwurf machen.

@stöberkarl

Warum wird die Website wohl erwaehnt ….

Weil dort die Startgehaelter stehen, die Erzieher nach ihrer Ausbildung erwarten duerfen.

Ueber die Ausbildungsentgelte muss man nicht viel sagen.

In den ersten 3 Jahren gibt es offensichtlich keins.

Der Streik ist richtig!

Was Streiks betrifft, sind die Deutschen viel zu sehr verwöhnt. Jeder Streik ist berechtigt, und ich würde mir wünschen, das es in Deutschland Flächendeckend zu Arbeitsniederlegungen kommen würde. Und wenn dann Merkel und Co. allmählich Sekt und Kaviar ausgehen, könnten sie eventuell zu einem Denkprozess angeregt werden, dahingehend, das die Deutschen Arbeitnehmer sich nicht weiter ausnehmen lassen. Die Rentner und Arbeitslosen sollten über totale Wahlverweigerung der so genannten etablierten Parteien ihre Solidarität dazu beitragen.

Ich denke jeder….

hat in Deutschland die freie Berufswahl.
Das gilt auch für Erzieherinnen (und Erzieher?).
Ausserdem finde ich das Einstiegsgehalt, wie im TV, genannt nicht so schlecht.
Ich habe in meinem Leben den Beruf öfter gewechselt, weil ich mit dem Gehalt nicht einverstanden war.
Noch heute wird in der Gastronomie das schlechteste Gehalt bezahlt.
Wenn man der Meinung ist, als Erzieherin ist das genauso, dann ist es Zeit in einen lukrativeren Job zu wechseln.
Warum machen die das nicht??

Eltern sind verzweifelt

Ich lese hier nur Kommentare von Menschen, die scheinbar nicht persönlich betroffen sind. Ganz konkret und jetzt bin ich wie alle Eltern in unserer Bremer Einrichtung verzweifelt. Man spricht von einer möglichen Ausdehnung des Streiks über Wochen. Wie stellt Verdi sich das vor? Wie sollen wir arbeiten; wie verpacken Kinder unter 3 (denn von denen gibt es heutzutage viele) eine Betreuung durch Fremde; wie soll ich das den Arbeitskollegen erklären, die mich vertreten, falls ich fehlen muss ; wieso soll ich für etwas zahlen, dem keine Leistung gegenübersteht?

Es gibt so viele ungelöste Fragen, die uns beschäftigen. Wir leiden und haben doch gar keinen Einfluss auf die Arbeitgeber. Zum Streik soll ich gehen? Und wer betreut da meine Kinder?

Das Thema ist kaum zu fassen. Ich bin klar für eine Aufwertung der Erzieherinnen, doch der Weg dahin kommt mir nicht richtig vor!!!

@ stöberkarl

weshalb wird w3.ausbildung.de zitiert?

Warum stellen Sie diese Frage? Wenn sie einmal auf der Siete nachgeschaut hätten, hätte sie sich erübrigt.

Tipp: Weiter unten (Die Mühe durch die Seite zu scrollen muß man sich schon machen) Steht das Durchschnittseinkommen ALLER Erzieherinnen BUNDESWEIT (Nicht die Aussage von zwei Kindergärtnerinnen eins ausgewählten Kindergartens) und ist sogar mit einem Balkendiagramm dargestellt.

@ Katinka HB

„Ich bin klar für eine Aufwertung der Erzieherinnen, doch der Weg dahin kommt mir nicht richtig vor!!!“

Verstehe, „Streik ja, aber bitte so, dass es keiner merkt“. Aha.
Wie stellen Sie sich das vor?
Die Erzieher kriegen den Druck ab und geben ihn lediglich an uns (ich bin auch betroffen) weiter. Das ist richtig so. Das nennt man Arbeitskampf.
Unsere Aufgabe wäre es jetzt, den Druck dahin abzugeben, wo er hingehört, nämlich an die zuständigen Behörden, bzw. direkt die Bundesregierung, die erst reagieren, wenn WIR reagieren.
Ich für meinen Teil bin bereit, ein paar Urlaubstage dafür auf den Kopf zu hauen, mich mit anderen Eltern abzusprechen, wer wann auf wen aufpasst, und beizeiten den einen oder anderen Brief nach Berlin zu schreiben (ok, Email, wer braucht noch mehr Stress).
Ich wünsche allen Beteiligten viel Erfolg.

Gehalt

Bevor noch mehr verwirrende Zahlen genannt werden macht euch doch selbst schlau über Gehälter für im Öffentlichen Dienst beschäfftigte Erzieher. Z.B. da http://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/tvoed/sue?id=tvoed-sue-2015…
Ein Erzieher wird meist in die S6 eingruppiert und fängt somit bei 2366,- an und hat nach 6Jahren 2946,-
Kitaleitung je nach Kitagröße bis zur S14/S15, somit auch mal über 4000,- (alles Brutto natürlich)
Da ich Erzieher kenne die mir diese Zahlen bestätigen und welche selbst nicht über ihr Gehalt klagen kann ich auch nur zustimmen, dass es nicht gerade ein Hungerlohn ist. Aber welcher Lohn gerecht, oder angemessen ist kann und möchte ich nicht beurteilen, da gibt es wohl 3 Leute und 4 Meinungen. Noch was zum Druckaufbau, den haben nur die Eltern, die Kommune spart jeden Streiktag das Gehalt der Erzieher. Das ist schon Stress wenn man dann nicht weis wohin mit dem Geld, vieleicht ja für die Weihnachtsfeier vom OB 🙂

2195 € pro Monat

Also einen Durchschnittslohn von 2195 € Monat finde ich schon ganz okay.

Da gibt es eine menge anderer Berufe, die genauso oder anstrengender sind und in denen man auch Verantwortung für das Leben anderer Menschen übernimmt.

Vielleicht sollte man erst mal da nachbessern…. .

Informationen gibt es genug

Vom 1. bis 3. Ausbildungsjahr ist das Gehalt
0,00 Euro im Monat. Im 4. Ausbildungsjahr 1.300 Euro brutto , netto (ledig) 845,- Euro.
Das Anfangsgehalt nach 4 Jahren durchschnittlich 1.900 brutto netto, wenn ledig rd. 1.140,- Euro netto.
Bei den öffentlichen Arbeitgebern ist das durchschnittliche Bruttogehalt 2.400,- Euro
netto, wenn ledig 1.440,- Euro.
Es differiert nach alten bzw. neuen Bundesländern. In den neuen Bundesländern
ist es etwa 15% niedriger
Durch Altersstufen und Zusatzaubildung erhöht sich das Gehalt bis zu 3.000 Euro und darüber. Das ist beim Ledigen mtl. 1.770 Euro. Dafür erziehen sie unsere mehr oder weniger geratenen Sprößlinge

@stöberkarl

Sehr geehrter Herr stöberkarl,

Danke.

Ihr Zitat: „rechnen Sie zu den 1719€ Lohnsteuer, AV, RV, PV, KV Beiträge hinzu, dann kommen Sie auf die 28xx€ , die das Statistische Bundesamt in der tagesschau genannt hat.“

Und Ihr Punkt wäre?

Schön, dass der Kommentator ‚ istjanurmeinemeinung‘ das bestätigen kann, was in dem von mir zitierten Artikel ebenfalls zu Protokoll gegeben wurde.

Kann mir nicht helfen, aber warum regt sich bei mir, im Gegensatz zu dem Grüppchen der GDL-Eisenbahner, welche über ihr Streikgehabe eine ganze Nation in Beugehaft zu nehmen in der Lage sind, bei den Erzieherinnen und Erziehern kein Unmut, wenn sie für berechtigte Forderungen die Arbeit – unbefristet – niederlegen?

Soll heißen. 28xx € (brutto) erscheinen mir offen gestanden nicht zu viel für das, was da tagtäglich von der Gruppe der Erzieherinnen und Erzieher mit permanenter Engelsgeduld erbracht wird.

Nämlich. Die nächste Generation in einer bereits frühen Phase ihres Lebens, auf Später vorzubereiten.

Sie wollen eine Zahl?

Weiter so, liebe Kindergärtnerinnen und liebe Kindergärtner!

Ihr habt jahrzehntelang still gehalten. Und der Dank war, dass ihr immer schlechter entlohnt wurdet.

Unsere Gesellschaft zeigt nur über die Gehälter was ihr wichtig ist.

Jetzt zeigt sich, wie wichtig ihr die Ausbildung ihrer Kinder ist.

Genau wie beim Bahnstreik ist

Genau wie beim Bahnstreik ist Verzweiflung nicht angebracht. Arbeitgeber haben eine Fürsorgepflicht. Also wenn keine Betreuung besteht mit dem AG sprechen: Kinder mitbringen, Kinderbetreuung vom AG organisieren lassen, Homeoffice wo es möglich ist. Und bei den Gebühren ohne Leistung: An den Träger halten nicht an die Erzieher oder Kita-Leitung. Eltern und Erzieher müssen an einem Strang ziehen.

Verzweifelte Eltern

Das kann ich mir vorstellen, daß das in Einzelfällen sehr unbequem ist. Aber es ist bei Streiks in Dienstleistungsberufen unvermeidlich, daß die Kunden getroffen werden. Und gerade auch weil in Sozialberufen häufig Menschen arbeiten, die meinen, das nicht verantworten zu können, werden die bis heute so mies bezahlt (Krankenpfleger sind ein ähnlicher Fall). Gut, daß das endlich ein Ende hat.

12:56 von Boko

„Andere mit zum Teil akademischer Ausbildung müssen mit viel weniger auskommen.“

Dann hätten diese ein Fach studieren sollen, das sie auch ernähren kann.
Der simple Real od. Hauptschulabsolvent muss im jugendlichen Alter schon „knechten“ für seinen Unterhalt und hat keine Zeit für „Dolce Mensa“

@12:25 von vonFritz

Sie schreiben: „Klagen auf hohem Niveau. Das ist jetzt die neue Mode in Deutschland. Einer macht es vor und alle anderen machen es nach.“
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> das vermeintlich „hohe Niveau“ geben doch aber in erster Linie die politisch bevorzugten Spitzenverdiener und System-Absahner vor… oder?! Hinzu kommen die beständig ansteigenden Lebenshaltungskosten für alle Ottonormalos…

@ Boko

Niemand hat sie zu diesem Beruf gezwungen! Stimmt, und niemand zwingt einen Kinder in die Welt zu setzen obwohl man weiß, das sie stinken (in die Hose/Windeln machen), Dreck machen (Klamotten einsauen), Geld kosten (Windeln, Kindergarten Ruhigstellung mit Playstation und Co) und gesellschaftlich (Kino / Freunde) und beruflich nur im Wege stehen.

Und deswegen gibt man sie auch schon mit U3 Tagsüber in den Kindergarten und abends zu Oma und Opa. Nur mit dem Geld da will man nicht bei der Playstation sparen (am WE ist die Kita zu und Oma und Opa haben selber was vor oder sind der Meinung da gehört das Kind MAL zu den Eltern) sondern an den Erzieherinnen (Warum heißen die Kindergärtnerinnen eigentlich heut zu Tage Erzieherinnen? DAS ist doch Aufgabe der Eltern.)

13:29 von istjanurmeinemeinung

Sie bringen ihren Bericht mit „da muss erzogen werden“ auf einen wichtigen Punkt.

Es laesst sich naemlich festhalten, das das nicht mit besserer Bezahlung der Erzieherinnen veraendert werden kann. Die Arbeit bleibt die gleiche, genauer gesagt, die Defizite bleiben die gleichen.

Aber das sieht keiner. Denn das hiesse so richtig was in der Gesellschaft veraendern zu wollen. Da doktort man doch lieber weiter herum.

und wieder bestraft….

Und wieder bestraft man die,die nichts dafür können und nun zusehen dürfen,wo sie ihre Kinder unterbringen,oder müssen sogar Zwangsurlaub nehmen. So langsam verkommt unser Land zu einer Streikrepublik. Die Bahn,vorab die Piloten,nun die Erzieher,nur weil es dem Land wirtschaftlich,zur Zeit,gut geht,kommen die Gewerkschaften wieder mit unverschämten Forderungen. Wozu man als Erzieher in der Kita eine Ausbildung braucht,kann ich bis heute nicht nachvollziehen. Das lernen des 1×1 und die Buchstaben von A-Z sollte doch jeder können. Alles andere ist doch reine Routine und kann nur angelernt werden durch Erfahrungen. Entweder man kann mit Kindern umgehen oder nicht,das kann man nicht lernen,entweder man hat einen Draht zu jedem Kind oder nicht. Wer dafür keine Nerven hat oder über zu viel Stress klagt,hat den falschen Beruf und sollte sich einen einfachen,leichten Bürojob suchen.

13:42 von Berni 1

„Warum machen die das nicht??“

Weil es sehr viele Menschen gibt, die sich Veränderungen nicht zutrauen (sogar Umzüge od. Partnertrennung) , und blenden daher dies von vornherein aus, sie werden ewig in der Tretmühle bleiben und alles schlucken…
Uebrigens hier in der Schweiz werden ausgebildete Erzieherinnen dringend gesucht, Bezahlung ist hier angemessen.

@ Katinka HB

Der Weg scheint Ihnen nicht richtig? Was schlagen Sie denn vor was das KiTa Personal tun soll, wenn nicht streiken???

Unütze Neiddiskussionen.

Vielleicht ist es typisch deutsch – oder auch nicht – aber auffällig ist hier immer wieder die Diskussion, ob Gehälter bestimmter Berufsgruppen (Fluglotsen, Piloten, Lokführer, Kita-Erzieher) „angemessen oder überzogen hoch“ sind… UND… im Vergleich zu … WAS…?!
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In Wahrheit zeigt sich hier ganz deutlich der bürgerliche Unmut über die derzeitige Politik der merkelschen „Marktkonformen Demokratie“, die Marktkonformismus = Wirtschaftshörigkeit stellt, ungeachtet der sozialen Bedürfnisse der Bürger nach auskömmlichen Gehältern und Arbeitsbedingungen und sozialer Sicherheit bis ins Alter.
_
Wer als Doppelverdiener mit je 2.500 – 3000 Euro = 5.000 – 6.000 Euro brutto sich per Kredit ein Eigenheim (und womöglich Kinder) anschafft, will das nach einigen Jahren durch ständig steigende Kosten für alles Mögliche nicht gefährdet sehen. Deshalb sind reale Lohnerhöhungen – zumindest in unserer Wachstumsgesellschaft – zwingend nötig! Neiddiskussionen sind da unnütz!

@ Berni 1

Ich denke jeder hat in Deutschland die freie Berufswahl.
Klar hat er. Und nun? Muß er sich bis an sein Lebensende damit abfinden? Und ein 55 Jähriger darf nicht mehr als zu seinem Einstieg in „die Firma“ verdienen? Wenn Sie jedesmal ihren BERUF wechseln wenn Ihnen das Einkommen nicht passt, frag ich mich wie Sie in der Ausbildungszeit zwischen den Berufen über die Runde gekommen sind und letztendlich „nur“ in der am schlechtesten bezahlten Gastronomie gelandet sind.
Aber auch für die Gastronomie gibt es, glaube ich, eine Gewerkschaft (NGG) die für Sie höhere Einkommen und bessere Arbeitsbedingungen aushandeln kann.

14:47 von Klabautermann 08

YMMD
+1

@ 12:08 von Klabautermann 08

„Das Durchschnittsgehalt aller Erzieherinnen in Deutschland liegt bei 2195€ und nicht wie sie es angeben bei 3000€

Quelle: xxxx://www.ausbildung.de/berufe/erzieherin/gehalt/“

Dort wird aber nicht auf die wöchentliche Arbeitszeit eingegangen, demnach lässt sich mit dem Wert 2.195€ überhaupt keine Aussage treffen, ob es viel oder wenig Gehalt ist.

es geht nicht nur ums Geld …

Es geht den Erziehern und Erzieherinnen nicht nur ums Geld – viel wichtiger ist ein besserer Personalschlüssel.
Ich selber bin Leiter einer Kita mit knapp 70 Plätzen und sehe, wie die Ansprüche in den letzten Jahren extrem gestiegen sind. In Berlin wird dies zum Beispiel über das Berliner Bildungsprogramm und den QM-Systemen geregelt.
Das etwas mit dem Gehalt passieren muss, sieht man daran, dass immer mehr Erzieher/innen gesucht werden und kaum welche nachkommen. Schön, wenn es genug Kitaplätze gibt aber diese nicht belegt werden können, da nicht genug Personal da ist. Es ist für Eltern ein 6er im Lotto, wenn sie einen kitaplatz für ihr Kind bekommen.

@13:45 von Katinka HB

Sie schreiben: „Es gibt so viele ungelöste Fragen, die uns beschäftigen. Wir leiden und haben doch gar keinen Einfluss auf die Arbeitgeber. Zum Streik soll ich gehen? Und wer betreut da meine Kinder? Das Thema ist kaum zu fassen. Ich bin klar für eine Aufwertung der Erzieherinnen, doch der Weg dahin kommt mir nicht richtig vor!!!“
_
Da geht es Ihnen leider wie vielen anderen Nutzern privater oder staatlicher Serviceeinrichtungen. Deren Leistungen betrachtet man als „ganz normal“ und nutzt sie in vollem Umfang – oft ohne zu bedenken, daß dort keine Roboter, sondern auch Menschen mit eigenen Familien und Bedürfnissen arbeiten.
_
Und Ihr Statement: „Wir leiden und haben doch gar keinen Einfluss auf die Arbeitgeber. Zum Streik soll ich gehen? Und wer betreut da meine Kinder?“ ist eine „Kapitulation im Rückraum“, die den Erzieher/innen in den Rücken fällt.
_
Obwohl ich nicht weiß, wer Ihre Kinder betreuen könnte, aber zum Unterstützer-Streikmarsch sollten Sie gehen. Im eigenen Interesse.

@mad4justice Der richtige Weg

Sicher sollen sie streiken nur muss es unbefristet 5 Tage die Woche sein? Ein oder zwei Tage jede Woche würde auch schon erheblichen Druck erzeugen.
Wir zum Beispiel haben keinen Ahnung wie wir unseren Sohn betreuen sollen. Seine Mam ist Arzthelferin. Würden alle mit Kind Urlaub nehmen kann die Praxis zu machen. Da kronisch Unterbesetzung, kann auch eine Person nicht mal eben frei machen um sich um die Kids zu kümmern. Wie sinnvoll das bei einer Altersspanne von 1-10 Jahre wäre, ist eine weitere Frage.
Ich für meinen Teil bin Selbstständig und nehme mir Urlaub für Weihnachten, einen 5 Tage Urlaub im Sommer und 2 Wochen in den Sommerferien für meinen Sohn. Jeder weitere Urlaub ist für mich realer Verlust den mir keiner ersetzt. Diesen Verlust kann ich mir nicht leisten. Wie also soll das laufen?
Ach, die vielzitierte Omas und Opas, nun da sind in unserem Fall nur noch meine da und die leben über 800 Kilometer weg. Mal schnell von der Schule abholen fällt da schwer…

Profilierung VER.DIs auf Kosten anderer!

Wieder ein sinnloser Streik bei dem es real um vielleicht 5-10 Euro mehr auf dem Gehaltskonto der ErzieherInnen geht. VER.DI sucht und findet Möglichkeiten, sich selbst zu profilieren – unbefristet auf Kosten Berufstätiger. Zahlen müssen wir Eltern: Erstens, weiterhin für den Hort (eine Rückerstattung gibt es nicht), zweitens für eine zusätzliche spontane Betreuung. Das kostet: bei einer 40 Stunden Woche sind es ca. 600-700 Euro. VER.DI sollte für die Kosten der Betreuung aufkommen, zumindest jedoch den Hort- bzw, Kitabeitrag ersetzen.

@ Joshua Friedlaender

„So langsam verkommt unser Land zu einer Streikrepublik.“

Ich sehe nichts negatives daran, für seine Rechte zu kämpfen.
Wenn Sie eine zumindest ungefähre Annäherung an einen Inflationsausgleich, für den man sich dann auch noch bedanken soll, als „unverschämte Forderung“ abtun, dann weiss ich plötzlich wieder sehr genau, was in diesem Land, bzw. in dessen Köpfen, gerade schrecklich schief läuft.

„Wozu man als Erzieher in der Kita eine Ausbildung braucht,kann ich bis heute nicht nachvollziehen.“
Lesen Sie dazu den sehr treffenden Post von ‚istjanurmeinemeinung‘, was Sie interessanterweise irgendwie vermieden haben…

Ambivalent ………….

Ich bin da ambivalent :
denn d. Erzieher verdienen
natürlich ausreichend , ab 2500 geht
es los ,,, Das Arbeitsprofil ist auch Nicht gerade anspruchsvoll ,,
ein paar Std. singen u. tanzen u. füttern u. ein paar Ausflüge a.d.
Sonne ..
Andererseits ist jeder Streik zu begrüßen, wenn die Forderungen adäquat sind .
Hier sind sie es Nicht, die verdienen
schon genug !
WER u.d. streik „leiden“ muß , ist
sekundär , uninteressant ,
denn, es geht um das GRO?E GANZE , dem hat sich ALLES unterzuordnen !
Bei einem Generalstreik ebenfalls .
Dabei dringend auf „Streikbrecher“
achten ………….

Wann streiken d. H-4 ?
Wann organisieren die sich ?
Oder d. Klofrauen bundesweit ?

Bildungspolitik muß Bundespolitik werden!!

Laut Pisa ist Deutschland gar nicht so schlecht; Schuld sind die andere, warum sind sie so gut!!

Was 16 verschiedene Bildungssysteme für einen Murx anrichten können sieht man tagtäglich!

Es ist schon traurig, vielleicht besser formuliert: skandalös, das in einem „so reichen Land“ auf die Versorgung und Ausbildung des Nachwuchses so wenig Wert gelegt wird.

Sicher es ist billiger sich gut ausgebildeten Nachwuchs aus dem Ausland zu holen (es fallen ja keine Ausbildungskosten an).

Ich war auch mal (zugegeben lange her) in einem Kindergarten und später im Hort.

Es war eine schöne Zeit, als sich meine Eltern über eine vernünftige Bezahlung der „Frühkindlichen Lehrer“ keine Gedanken machen mußten

Streiks als Diskussionsauslöser…

Vor dem Hintergrund des aktuell angekündigten Streiks der Kita- Erzieher/innen halte ich es für sehr angebracht, angesichts unserer sich von einer Industriegesellschaft zur Dienstleistungsgesellschaft wandelnden Arbeitswelt endlich mal eine breite öffentliche Diskussion über die Werthaltigkeit von Diensteistungsberufen einzuleiten. Die unterschiedlichen Bewertungen je nach persönlicher Ausgangsbasis wären sicher hochinteressant… und könnten womöglich eine Gesellschaftsstrukturreform mit ganz neuen, politischen Parametern befördern.

Strukturelle Veränderungen sind notwendig!

Abgesehen von der Sinnlosigkeit dieses Streikes bezüglich der tatsächlich erreichten Lohnerhöhungen, ist es auch völliger Unsinn, die Personalsituation der Kitas mit Lohnerhöhungen ändern zu wollen.
Die ErzieherInnen brauchen nicht 10 Euro mehr auf dem Konto, sondern die Kitas mehr ErzieherInnen und eine räumlich bessere Ausstattung.
Ich selbst könnte mir vorstellen, sogar 100 Euro weniger zu verdienen – wenn dafür die Gruppengröße verringert und eine Erzieherin pro Gruppe mehr eingestellt würde!

Geraderücken …………….

@-vene :

Bei Jauch wurde eine erzieherin vorge-
stellt , sie bekam um d. 2600 ,—

das ist akzeptabel u. auch genug !

wieviel bekommt ein Kranken- Altenpfleger , deren tätigkeit erheblich anspruchsvoller ist ?

Eltern sollten sich

Eltern sollten sich organisieren und der Politik in D klarmachen, dass Kinderbetreuung zum Landesstandard werden muss, und über die Steuern finanziert.
Die Partei die es angeht, wird gewählt, der Rest in den Orkus.
Die Menge macht das Gift

Augenmaß bewahren…

… sollten die Kinrdegärtner und Kindergärtnerinnen:

zwischen 2.000 und 3.000 Euro monatlich ist doch wohl für „Singen, Klatschen & Tanzen“ vermitteln mehr als genug!

Nehmen keine Sorgen und keinen Stress mit nach Hause – und haben sich in Kenntnis der Verdinestmöglichkeiten den Beruf doch selbst gewählt.

Betreuungsproblem

Ungeachtet aller Diskussionen:
Wie sollen voll erwerbstätige Eltern die Betreuung ihrer Kinder realisieren wenn der gesamte Jahresurlaub ohnehin schon für die Kita-Schließungszeiten (drei Wochen im Sommer und je eine im Herbst, über Weihnachten und zu Ostern) verbraucht wird?!
Sonderurlaub gibt es nicht, Anspruch auf unbezahlten Urlaub ist auch nicht ganz unproblematisch, Kinder mit zur Arbeit nehmen ebensowenig.
Ist ein echtes Problem bei einem unbefristeten Streik…

Früher war ich Mitglied in der IG Metall

Im Arbeitskampf wurde der ARBEITGEBER bestreikt, dann hat Daimler halt keine Autos gebaut.
In den Arbeitskämpfen der VC, GdL und KiTa-Angestellten, wird die GESAMTBEVÖLKERUNG in Geiselhaft genommen.

Mit dieser Art der Erpressung, wird mit minimalem Aufwand ein maximaler gesamtwirtschaftlicher Schaden erzeugt.

Bravo Herr Bsirske.
So hat man das früher in England gemacht, bis Maggy Thatcher kam.

Klabautermann

Besser kann man es nicht sagen.

MfG

Kiga Streik

Ich bin seit 26 Jahren Erzieherin und verdiene 2800€ brutto (wenn Vollzeit). Wegen zwei eigener Kinder habe ich für ein Jahr aufhören müssen und bin leider dadurch aus dem alten BAT rausgefallen. Jetzt verdiene ich mit einer 70% Stelle und TVÖD genauso viel wie meine Kollegin mit einer 50% Stelle und einem alten BAT Vertrag. Mit ein Grund der z.T. sehr unterschiedlichen Gehälter sind diese unterschiedlichen Verträge. Wenn die Qualität der Kitas so zunehmen soll, wie es die einzelnen Pläne der Länder vorsehen, dann muss auch das Gehalt angepasst werden. Genauso aber auch die Größe der Gruppen und die Ausstattung der Räume. Sitzt einmal jeden Tag auf diesen kleinen Stühlen inmitten des Lärmes, das mag nicht jeder.

@ Ninurta: … man kann auch fordern,

… man kann auch fordern, dass „der die Musik bezahlt, der sie bestellt hat“.

Wiso sollen über die Steuerlast kinderlose Alleinstehende für die Kinderbetreuung der sich mit Wunschkindern selbstverwirklichenden Eltern aufkommen?

Kinder kosten, dass weiß man vorher – bitte nicht lamentieren und andere zahlen lassen.

@ Don-Coreone Das

@ Don-Coreone

Das Arbeitsprofil soll also nicht anspruchsvoll sein? Nur ein wenig Singen und Tanzen?

Ich gebe mal ein paar Stichpunkte zum Überdenken:
Förderung von sozialen, emotionalen Kompetenzen; Arbeit/ Inklusion und Pflege von Kindern mit schwer- und Mehrfachbehinderungen; Dokumentieren und Analysieren von Entwicklungsfortschritten anhand anerkannter Entwicklungsmodelle; psychomotorische Förderung; kulturelle Kompetenzen beim Umgang mit Migrations- und diversen Sozialhintergründen; etc etc.

Diese Aufzählung könnte ewig weiter geführt werden und Singen und Tanzen ist der kleinste Teil – nur Werkzeug um andere pädagogische Ziele zu erreichen.

Und da schon die Meinung aufkam: sollen die sich doch ne andere Arbeit suchen – Es soll ja Menschen geben denen macht ihr Beruf Spaß, was ja auch wichtig ist um einen Beruf GUT auszuüben, Freude am Beruf muss nicht bedeuten das davon kein gutes Leben zu führen ist.

Liebe

Liebe Sprechblase,
Erzieherinnen gehen in keine Lehre, sondern auf eine Fachschule für Sozialpädagogik. Drei Jahre lang ist (zumindest in BW) die schulische Ausbildung ohne eine Vergütung. Dann folgt ein Anerkennungsjahr mit 60% eines Erzieher Anfangsgehalt.
Sie scheinen sich noch nicht mit vielen Erziehern über die Anforderungen unterhalten zu habe, denn man braucht sich nur z.B. den Orientierungsplan für Kindergärten des Landes BW durchzulesen. Wenn man auch nur ein Teil dessen was da drin steht erfüllt, ist jede Kita sehr gut beschäftigt. Natürlich gibt es sehr unterschiedliche Einrichtungen, mit sehr unterschiedlichen Qualitäten, aber das ist überall so. Wer nicht das Gespräch mit den Erziehern seiner Kinder sucht, den kann ich nicht verstehen. Gehen sie in eine Einrichtung in ihrer Nähe und machen sie eine Woche Praktikum. Ich arbeite im Raum Karlsruhe, herzliche Einladung!

@ Don-Corleone

„Das Arbeitsprofil ist auch Nicht gerade anspruchsvoll ,,
ein paar Std. singen u. tanzen u. füttern u. ein paar Ausflüge a.d.
Sonne ..“

Das kann ich so leider nicht unkommentiert stehen lassen.
Ich möchte Ihnen natürlich persönlich nicht zu nahe treten, aber vielleicht sollten sich kinderlose Kommentatoren bei dieser Diskussion nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen.
Auch Ihnen lege ich das Lesen den Kommentar von ‚istjanurmeinemeinung‘ nahe. Sie werden staunen…

„Bei Jauch wurde eine erzieherin vorge-
stellt , sie bekam um d. 2600 ,—“

Sie vergassen zu erwähnen, ob es sich um eine Erzieherin in staatlicher Anstellung oder um eine privater Trägerschaft handelt.

„Erzieher verdienen
natürlich ausreichend , ab 2500 geht
es los“

Das ist Unsinn. 2500 € Monatsgehalt ist bereits im oberen Viertel, reguläre Erzieher/innen verdienen (bekommen) etwas über 2000 €, brutto natürlich.
Und ja, ich weiss das zufällig sehr genau.

@joshua friedlaender

Wow! Keine Ausbildung mehr für ErzieherInnen- ein Job, den jeder kann. 🙂 🙂 Und weil die Politik ganz genauso denkt, gibt es vollgestopfte Kitas und Klassen und wenig Respekt vor denen, die den Kindern elementare, soziale und personale Kompetenzen mitgeben, die ihnen eine erfolgreiche Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen, die ihnen die Bildungschancen eröffnen, die für Berufskarrieren sorgen. Aber wenn Sie lieber in die späteren Arbeitslosen und Straftäter ihre Steuern investieren möchten als in ein sehr gutes Bildungs- und Sozialsystem, dann ist das natürlich ihr gutes Recht. Viele Menschen sehen ihr Geld in der zweiten Variante besser angelegt. Im Übrigen auch die Schweden. Dort braucht man für die Arbeit in der Elementarstufe einen Einser-Notendurchschnitt. Verdienen tut man dort weniger als hier, während die Pisa – Ergebnisse in Schweden weitaus besser sind! Es liegt nicht am Geld, sondern an der Wertschätzung (!!!), der besseren Ausbildung und den Arbeitsbedingungen.

@Klabautermann

In der Gastronomie habe ich als Azubi angefangen. (vor 45 Jahren)
Bezüglich Gewerkschaft und Gastronomie glaube ich, haben Sie wenig Einsicht. Diese ist in der Gastronomie de facto nicht vorhanden.
Bitte informieren Sie sich über die Tarifgehälter in diesem Bereich mit Nacht und Sonn-und Feiertagsarbeit, dann wünschen Sie sich eine Erzieherin zu sein!

@ nurnita

„die Menge macht das Gift“

Leider gibt es in D nicht mehr so viele Kinder und die Eltern dieser Kinder sind im Dauerstress gefangen oder oft durch diesen alleinerziehend…

Die Restenergie wird dann lieber mit den Kindern verbracht als sich über irgendwelche politischen Veranstaltungen aufzuregen.

Die Menge sind die Älteren, die meistens auch noch mehr Zeit haben bzw. sich Zeit nehmen könnten… Und die werden mit Rentenanpassungen meistens schon von der Politik berücksichtigt, was aber ein anderes Thema ist…

Was auch ein anderes Thema ist, ist hier Hypothesen aufzustellen welcher Beruf schwieriger ist.

Was mich verwundert ist, dass hier keine wirkliche Mediation oder der Versuch einer Schlichtung im Vorfeld stattgefunden hat.

Ich rate der Müllabfuhr und sämtlichen Pflegeberufen (ja auch Artzthelfer/innen) auch zu Streiken. Am besten nach 5 Warnstreiks mindestens für ein halbes Jahr…

Streik weil Kindergärtner wie Grundschullehrer sein sollen???

Das Betreuen von Kindern erfordert doch maximal eine „Facharbeiterqaualifikation“ und kein Studium. Insofern ist der Vergleich absurd und damit genauso die Forderung nach Bezahlung wie Grundschullehrer.
Oder gibt es einen Staatsauftrag zur Kindererziehung mit Fächerkanon und Stundenplan. Doch wohl nicht und das ist gut so. Denn wir in Deutschland haben doch Erfahrungen damit durch die beiden letzten Diktaturen. Da haben es die Rechten und die Linken beide probiert und sind doch Gottseidank gescheitert. Oder wollen wir jetzt einen neuen Versuch „richtige, artgerechte Menschen“ heranzubilden. Sicher nicht.
Da Kindergärtner jetzt bereits vergleichbar zu Industriefacharbeitern bezahlt werden, bleibt für einen Streik keinen Argument. Außer man will die Muskeln spielen lassen.

Kinder in die Rathäuser

Übrigens könnten die arbeitenden Eltern die Erzieher unterstützen, indem die Kinder solange der Streik anhält beim Bürgermeister abgegeben würden. Dann weiß der mal was Kindergarten bedeutet…Am 06. Mai 2015 um 17:04 von Klabautermann 08

@ Berni 1

Bezüglich Gewerkschaft und Gastronomie glaube ich, haben Sie wenig Einsicht. Diese ist in der Gastronomie de facto nicht vorhanden.
Bitte informieren Sie sich über die Tarifgehälter in diesem Bereich mit Nacht und Sonn-und Feiertagsarbeit, dann wünschen Sie sich eine Erzieherin zu sein!

Na wäre doch mal ein ein Weselsky in der NGG angesagt oder?
Ach Nee, da wird ja dann die ganze „Vergügungsgesllschaft“ der Republik in Geiselhaft genommen, wenn sie eine Woche auf Burger, Döner, Bier und Kaviar in Gaststätten, Hotels, Restaurants usw verzichten müsste.

So, und jetzt stellen wir uns

So, und jetzt stellen wir uns mal endlich eine Eltern-Initiative vor: die Kita Kids werden für etwa zwei Wochen von ihren Eltern, Großeltern oder älteren Geschwistern betreut. Und zwar alle. Leerstehende, stille Kitas, gelangweilte Betreuer. Der erste „Kinderstreik“.

Früher haben sich die Teenager noch um einen Job als Babysitter bei den Nachbarn gestritten. Heute gehen die Betreuer scheinbar nur noch demonstrieren, streiken, protestieren. Wie die Bahner. – Wir werden lernen, ohne Euch klar zu kommen, wenn das so weiter geht. Und sucht Euch endlich Jobs, die ihr nicht nur des Geldes wegen macht!Am 06. Mai 2015 um 17:20 von Don-Corleone

Retoure ….

@-species 521 :

Auch ICH habe Kinder ……………….,
daher kann ich das beurteilen ……

Und ob staatlich o. kirchlich o.Prviat ..
Erziehr sollten überall d. gleiche verdienen !
oder meinen Sie, Staatliche müßten mehr verdienen (Staats-Bonus ÖD ?)

natürlich sind „staatliche“ besser abgesichert , fast Beamten-Status ,
das ist auch Nicht in Ordnung , denn es sind Steuergelder …Am 06. Mai 2015 um 17:21 von pnyx

Ich wünsche den um ihre

Ich wünsche den um ihre Rechte und Würde Kämpfenden viel Glück und Erfolg.
Wenn die Wirtschaft das gesamte Arbeitspotential ausschöpfen will, soll sie sich an den sozialen Kosten beteiligen. Kitas können nicht nur eine staatliche Angelegenheit sein.

16:30 von NoV

„Wiso sollen über die Steuerlast kinderlose Alleinstehende für die Kinderbetreuung der sich mit Wunschkindern selbstverwirklichenden Eltern aufkommen?“

Weil wir EINE Gesellschaft sind und von dem Wert der Kinder in der Selben möchte ich nicht schon wieder lamentieren.
Wir hatten einmal den Ruf zu einem der sozialsten Länder auf diesem Kontinent zu gehören, heute tendieren wir mehr zu dem „A“ davor.Am 06. Mai 2015 um 17:27 von Don-Corleone

Background

@-vene :

der Pädagogische Background sollte
schon vorhanden sein , sonst wäre
d. Job verfehlt ………!
d. h. „Überforderung“ !

Vorschlag:

Laßt doch mal die „Arbeitgeber“ die über die angemessene Lohnhöhe so selbstgefällig entscheiden, doch mal diesen Job acht bis zwölf Wochen ausüben.

Es sollte mich wundern, wenn sie dann immer noch diesen Job als „Überbezahlt“ ansehen.Am 06. Mai 2015 um 17:39 von MickM

12:05 rsa

Zitat:
„Hier in Raum Erlangen berappt man dafür locker mal 400-500€ / Monat für U3-Betreuung. Das kann sich eine alleinerziehnde Mutter, die an der Supermarktkasse arbeitet sicherlich nicht leisten. Familien mit hohem Einkommen sind also wohl die meisten Nutzer solcher Einrichtungen. “

Merkwürdiges System – wenn Ihre Aussagen stimmen! Bei uns in NRW wird nach Einkommen bezahlt und die Kitas damit zum überwiegenden Teil von Familien mit hohem Einkommen getragen. Ich bezweifle, dass die von Ihnen ins Spiel gebrachte Mutter mehr als 50 Euro monatlich zahlen müsste.

12:01 von Zwicke

Zitat:
„Gerade staatliche Kitas, die besonders für geringverdienende Eltern und Alleinerziehende wichtig oder gar alternativlos sind, sollten generell „kostenlos“ sein“

Geringverdienende Eltern zahlen in NRW keinen oder kaum einen Beitrag zu den Kitas und „allein erziehend“ bedeutet nicht grundsätzlich „einkommensschwach“!Am 06. Mai 2015 um 17:43 von _Beholder

Ich bin auch betroffen – na und?

Ich bin vom Streik auch betroffen, auch ich muss mit meinem Kind und meinem Arbeitgeber herumjonglieren und notfalls zu Hause bleiben.

Und?

Wo ist das Problem?

Es ist auf gut Deutsch gesagt eine Schweinerei, wie die Menschen bezahlt werden, die sich täglich um unsere Kinder kümmern.

Es ist absolut richtig, dass die Erzieherinnen streiken. Ich wünsche ihnen alles erdenkliche Durchhaltevermögen und den bestmöglichen Erfolg.

Was ist aus diesem Land geworden, in dem eine Horde egozentrischer, neidzerfressener Heulsusen keiner Berufsgruppe mehr das Schwarze unter den Fingernägeln gönnt, sobald die eigene Bequemlichkeit durch einen Arbeitskampf tangiert wird?

Wer meint, den Erzieherinnen gehe es zu gut, der möge endlich aufhören zu heulen, den Allerwertesten aus seinem Bürosesselchen hieven, und mal für einen Monat das leisten, was Erzieherinnen jeden Tag für unsere Kinder tun.

Dieses Neidgehabe und Gejammere wegen der aktuellen Streiks widert mich als Demokraten nur noch an.Am 06. Mai 2015 um 17:45 von kikaninchen12

Problem liegt bei der Teilzeitarbeit

Bei uns bekommen Erzieher als Berufsanfänger 2480 (1600 netto bei Steuerklasse 1). Das Gehalt steigt automatisch „ohne Gehaltsverhandlung“ auf bis zu 3300 (2000 netto bei Steuerklasse 1). Dazu bekommen sie noch Sonderzahlungen und werden für Überstunden bezahlt. Ist das zu wenig? Wohl kaum. Wenn in anderen Bundesländern viel weniger gezahlt wird, dann ist es ok, wenn gestreikt wird, aber nicht da, wo das Gehalt ok ist. Manche träumen von so einem Gehalt. Was sollen die machen, die in kleinen Firmen arbeiten ohne Betriebsrat?
Das eigentliche Problem liegt wohl wahrscheinlich eher daran, dass ein großer Teil der Erzieher teilzeitarbeitet, fraglich ob willentlich oder erzwungen. D.h. wenn sie nur 20 Std arbeiten, bekämen sie 800 Netto bis 1000 Netto bei Steuerklasse 1. Für einen Alleinerziehenden wäre es ein großes Problem, aber dann wäre es grundsätzlich ein Problem aller Alleinerziehenden, die es eh schon schwer haben und steuerlich benachteiligt auf die Steuerklasse 1 zahlen.

13:29 von istjanurmeinemeinung

Zitat:
„Meine Frau hat studiert und macht im Kindergarten jeden Tag einen Hammerjob“

In welchem Bundesland ist ein Studium Voraussetzung für die Arbeit in einem Kindergarten???Am 06. Mai 2015 um 17:50 von adagiobarber

ErzieherInnen und Erzieher … eine gesellschaftlich

hohe Verantwortung. Die gilt es zu würdigen.

Doch wie treten viele von ihnen auf.
Bekleidet gefühlt modisch, doch tatsächlich wie Lumpi.

Es sollte für diesen Beruf einen Dresscode geben.

Dafür streike ich gerne mit.Am 06. Mai 2015 um 17:53 von _Beholder

@ NoV 16:30

Ich zitiere Sie mal:

„… man kann auch fordern, dass „der die Musik bezahlt, der sie bestellt hat“.

Wiso sollen über die Steuerlast kinderlose Alleinstehende für die Kinderbetreuung der sich mit Wunschkindern selbstverwirklichenden Eltern aufkommen?

Kinder kosten, dass weiß man vorher – bitte nicht lamentieren und andere zahlen lassen.“

Kein Problem. Nehmen Sie im Alter dann bitte Ihre Hände von der Rente, die meine Kinder für mich erarbeitet haben und nölen Sie dann nicht rum, wenn ich aufgrund dieser Rente früher in den Ruhestand gehen kann, als Sie oder mir im Ruhestand mehr erlauben kann. Weiterhin bitte ich Sie im Alter Ihre Arztrechnungen selbst zu bezahlen, weil ich nicht einsehe, dass meine Kinder für Sie Abgaben bezahlen sollten. Ach so, und pflegen und versorgen Sie sich im Alter auch bitte selbst, denn meine Kinder sollten sich nur um mich kümmern.

Na?

Klingelt’s?Am 06. Mai 2015 um 17:56 von MickM

@ 16:47 von pro patria

Zitat:
„Das Betreuen von Kindern erfordert doch maximal eine „Facharbeiterqaualifikation“ und kein Studium. Insofern ist der Vergleich absurd und damit genauso die Forderung nach Bezahlung wie Grundschullehrer.“

Völlig richtig! Wenn ich eine Bezahlung entsprechend der Grundschullehrer fordere, dann muss auch die Ausbildung entsprechend sein (Studium) und die dafür benötigte Qualifikation (Hochschulreife). Ich glaube nicht, dass das von Verdi beabsichtigt ist!Am 06. Mai 2015 um 18:05 von kikaninchen12

Berufstätige Eltern benachteiligt

Gerade berufstätige Mütter oder vielleicht auch Väter sind gegenüber den Kollegen ohne Kinder benachteiligt. Weil sie Kinder haben, wovon man ausgeht, dass sie öfter krank werden. Hinzu kommt der Streik, wodurch die berufstätigen Eltern vom Job ausfallen müssen.
Warum will unsere Gesellschaft keine Kinder?
Weil man mit Kinder keine Arbeit hat.Am 06. Mai 2015 um 18:15 von kikaninchen12

Zeitarbeiter im Kindergarten

Außerdem muss man hinzufügen, dass in Kindergärten sehr viele Zeitarbeiter eingesetzt werden, die für 800-1000 Euro arbeiten. Diese arbeiten heute in dem einen Kindergarten, morgen in einem anderen. Ungewissheit.Was ist mit dem Fachkräftemangel. Gerade Berufseinsteiger haben es schwer.

Gegen Abartigkeit.

Nichts gegen divergierende Meinungen – die in einer funktionierenden Demokratie zur Streitkultut gehören. Dazu gehört aber ebenso, Konsensmöglichkeiten zu erkennen und zu Problemlösungen auszuarbeiten. Das muß nicht zwangsläufig in verwässerten Kompromissen enden, sondern kann auch mal zu konstruktiven Richtungsänderungen führen.
_
Im Fall der Kitas sähe ich diese Richtungsänderung in Form einer Umstrukturierung der staatlichen Kitas zu „kostenlosen“ – und wie Schulen stets verfügbaren – Einrichtungen mit entsprechend ausgebildetem, teils beamtetem, teils angestelltem Fachpersonal, um so im Streikfall (der Angestellten) einen Totalausfall und entsprechende Probleme für Kita-Kinder und deren Eltern zu verhindern. DENN – Streiks zu Lasten sogar von Kindern sind m.E. mehr als nur abartig.Am 06. Mai 2015 um 18:28 von CE

@kikaninchen12

Nee … Kinder sind schon in Ordnung und gewollt. Was die Gesellschaft nicht mehr will sind FUNKTIONIERENDE FAMILIEN MIT EINER HAUSFRAU. In den 60ern protestierten die Frauen gegen die verachtende Einstellung der Männer gegenüber diesem wirklich wichtigen Beruf … und heutzutage haben die Feministinnen genau die gleiche miese Einstellung zu „Hausfrauen“. DAS (und die vielen Alleinerziehenden) ist das wirkliche Problem unserer Gesellschaft und nicht der Streik der Betreuer.

Oh und wer sein Kind in der Kita abgibt, um die eigene Karriere voranzutreiben, der will ja selber das Kind wohl nicht sooo dringend [Alleinerziehende ausgenommen].Am 06. Mai 2015 um 18:31 von Wanderfalke

Mehr Schnäppchen-KiTas

Ach Leute, regt Euch doch nicht so auf, lasst einfach zu, wie es die Ex-Arbeitsministerin UvdL doch vorgeschlagen hatte – Schleckerfrauen als Erzieherinnen. Die „quasseln und rauchen auch“ (@von Fritz – 12:18), sind aber bei weitem nicht so kostspielig, wie die diese unverschämten Fachkräfte. Mit den so eingesparten Mitteln können die Kommunen ihre Swap-Schulden abbauen oder Erzieherinnen-Denkmäler bauen, versehen mit einer Tafel „Evolution braucht keine Pädagogik“.
Den Rest regelt dann unser hervorragend ausgestattetes Bildungssystem…
*** Ironie off ***

@Katinka HB – 13:45
„Ich bin klar für eine Aufwertung der Erzieherinnen, doch der Weg dahin kommt mir nicht richtig vor!!!“

Na, dann machen Sie doch mal einen praktikablen Vorschlag, welcher Weg Erzieherinnen garantiert, wie sie anders bei Ihren Arbeitgebern und den Hütern der schwarzen Null erfolgreich Aufwertung erfahren werden.

Also bei den genannten

Also bei den genannten Gehälter kann ich keine gravierende Unterbezahlung feststellen. Ich glaube nicht, dass es etwas bringt, die einzelnen Berufssparten gegeneinander aufzurechnen.Schwere und anstrengende Arbeit gibt es viel mehr und dann noch unterbezahlt( zB. Gastättengewerbe, Strassenbau). Auch ein sogenannter „Sesselpfurzer“ hat Stress.
Ja, wenn wegen besserer Bedingungen und Personalschlüssel gestreikt wird, kann ich das nachvollziehen, da hätten die Kinder noch was davon.
Ansonsten kann ich CE von 18.28 Uhr nur zustimmen und fördert die Familien. Trotz der damals weniger staatlichen Kinderbetreuung, ist aus den Kindern von damals (erzogen von nur Hausfrauen) auch was geworden.

@ 12:45 von Dr. Lienhard Wawrzyn

Sie schreiben u.a.: „Ikea zahlt fast keine Steuern in Deutschland…“ … und treffen damit den geselellschaftskritischen Nagel auf den Kopf..! Aus der ab 1919 in „D“ geltenden „allgemeinen Schulpflicht“ entstanden mit gleichzeitigen politischen „Sozialgedanken“ auch Kindergärten (heute Kitas), um den immer mehr städtischen Arbeitern zwecks sorgefreierer Fabrikarbeit eine sozial tragbare Unterbringung ihrer Kleinkinder zu ermöglichen. Erst viel später entstanden systemische Auswüche wie HJ und FDJ. HEUTE werden in Diskussionen zwischen Kitas und Eltern gerne „Evaluierungsfragen“ aufgeworfen, obwohle es doch in Wahrheit … nur um Kinder und deren einfache Bedürfnisse geht..!! Und darum, daß diese Kita-Kinder – wenn es denn schon nicht anders geht – eine optimale Betreuung verdienen. Durch gut motivierte Kita-Erzieher/innen, die aber bitte nicht ständig von überkandidelten (und medial hofierten) Großsprechern aus Politik und System-Gewerkschaften übertönt werden…

Jammern hilft

Jammern auf hohen Niveau scheint zu helfen. Zumindest lässt sich so ein Streik begründen.
Mehr und mehr sollte die Allgemeinheit zur Erkenntnis kommen, wie auch der Vorsitzende der Lokführergewerkschaft letzthin öffentlich bekräftigte, dass mittlerweile einige Gewerkschaftsführer nicht mehr um die Belange der Mitglieder kämpfen, sondern scheinbar nur zur Durchsetzung eigener Interessen und Machtansprüche. Wie die Masse der hier Schreibenden schon erkannt hat, Steigerungen der Bezahlung des Kita-Personals sind mehr als kontraproduktiv.

 

Hallo, hier das ist ein Life-Querschnitt durch die Meinungen/Gesellschaft!

Prüft Euch einfach  selber!

Bitte schreibt Uns Eure Meinung!

Gruß, René Reinhardt/Vortstand Kreisverband Schmalkalden-Meinigen der

Piratenpatei Thhüringen/Deutschland!

RR/06.05.2015/22:01 RR/ V 1.0